Seit mehr als zehn Jahren mussten die Bewohnerinnen und Bewohner des Betreuten Wohnens in Dürrmenz mit einer gefährlichen Stolperfalle leben: Direkt am Übergang von der Straße zum Hauseingang befindet sich eine lediglich 3–5 Zentimeter hohe Bordsteinkante. Für Menschen mit Rollatoren oder eingeschränkter Mobilität war diese kleine Kante ein großes Hindernis – mit ernsthaften Folgen. Immer wieder kam es hier zu Stürzen, manche davon mit schweren Verletzungen.

„Mir wurde berichtet, dass dieser Zustand bereits seit über einem Jahrzehnt unverändert ist“, erklärt Oberbürgermeisterkandidat Paul Renner. „Eine Bewohnerin erzählte mir, sie lebe seit über zehn Jahren dort – und solange kenne sie schon dieses Problem. Da war für mich klar: Das darf nicht so bleiben.“

Bei einem Vor-Ort-Termin vor zwei Wochen testete Renner selbst mit einem Rollator die Situation. „Ich wollte wirklich spüren, was es bedeutet, dort entlangzugehen. Da merkt man sofort: Für Menschen, die auf den Rollator angewiesen sind, ist diese Kante nicht nur mühsam, sondern gefährlich. Es ist eine Barriere, die nicht sein muss.“

Statt lange zu diskutieren, machte sich Renner an die Lösung. Er besorgte im Baumarkt eine Bordsteinrampe und präsentierte diese als pragmatische, sofort wirksame und kostengünstige Alternative. Mit ihr ist die Stolperkante überbrückt, die Seniorinnen und Senioren können nun barrierefrei und sicher zum Eingang gelangen.

„Die Rampe ist flexibel einsetzbar, jederzeit wieder entfernbar und sofort wirksam“, erklärt Renner. „Sie kostet nicht viel, bringt aber große Wirkung: mehr Sicherheit, weniger Gefahr von Stürzen und mehr Selbstständigkeit für die Bewohnerinnen und Bewohner.“

Am heutigen Tag konnte Renner die Lösung offiziell übergeben. Die Resonanz war durchweg positiv: „Viele haben mir gesagt, dass sie froh und erleichtert sind, weil jetzt endlich gehandelt wurde und die Gefahr gebannt ist“, berichtet er.

Für Paul Renner ist dieser Einsatz beispielhaft für seine Herangehensweise: „Wir dürfen nicht warten, bis irgendwann ein Straßenendbelag kommt. Probleme müssen wir jetzt lösen. Manchmal reicht eine kleine Rampe aus dem Baumarkt, um das Leben vieler Menschen spürbar sicherer und besser zu machen. Das ist Politik, die direkt wirkt.“

Und er ergänzt: „Wenn es sein muss, tausche ich auch meinen Anzug gegen den Blaumann. Für mich zählt, dass etwas vorangeht. Als Oberbürgermeister will ich genau diese Haltung leben: pragmatisch, bürgernah, lösungsorientiert.“