Oberbürgermeisterkandidat Paul Renner hat sein Wahlprogramm „Plan für Mühlacker 2035“ in leichter Sprache übersetzen lassen und nun im Wohntreff der Lebenshilfe Mühlacker offiziell übergeben. Damit setzt er ein klares Zeichen für Barrierefreiheit, Teilhabe und eine verständliche politische Kommunikation für alle Menschen.

Bereits vor einigen Wochen hatte Renner den Wohntreff besucht, um direkt mit den Klientinnen und Klienten sowie den Mitarbeitenden ins Gespräch zu kommen. Dabei standen die Themen Barrierefreiheit, Inklusion und gleichberechtigter Zugang zu Informationen im Mittelpunkt. „Mir ist wichtig, dass alle Menschen in Mühlacker die Möglichkeit haben, sich zu informieren und einzubringen, unabhängig davon, ob sie eine Behinderung haben, jung oder alt sind oder eine andere Muttersprache sprechen“, erklärte Renner bei der Übergabe.

Die Übersetzung in leichte Sprache wurde vom Büro für Leichte Sprache der Lebenshilfe Vaihingen-Mühlacker vorgenommen. Das Ergebnis ist eine verständlich formulierte Broschüre, die allen Interessierten den Zugang zu den Inhalten seines Programms ermöglicht.

Im Austausch mit den Anwesenden wurde deutlich, wie wichtig dieser Schritt ist. Viele Menschen stoßen bei herkömmlichen Texten auf Hürden, die eine aktive Teilhabe erschweren. Mit der Version in leichter Sprache können sich nun auch Menschen mit Behinderung oder Lernschwierigkeiten selbst informieren und aktiv an Diskussionen beteiligen.

„Ich möchte nicht nur über Barrierefreiheit reden, sondern auch handeln. Leichte Sprache ist ein erster, konkreter Schritt, um Hürden abzubauen“, betonte Renner. Für ihn sei es ein zentraler Bestandteil seiner Politik, dass sich alle Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen einbringen können.

Renner zeigte sich erfreut, dass sein Ansatz auf so viel positive Resonanz gestoßen ist: „Ich freue mich, dass die Broschüren nun im Umlauf sind und hier vor Ort bereits Gespräche darüber geführt werden. Mein Ziel ist ein Mühlacker, in dem alle Menschen auf Augenhöhe informiert werden, von Jung bis Alt, mit und ohne Behinderung, mit und ohne Migration.“

Mit der Übergabe der Broschüren unterstreicht der OB-Kandidat, dass Barrierefreiheit und Teilhabe für ihn nicht nur Schlagworte sind, sondern konkrete Leitlinien seiner zukünftigen Arbeit. „Eine Stadt kann nur dann gemeinsam stark sein, wenn alle gehört werden und die gleichen Chancen haben, mitzuwirken“, so Renner abschließend.